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Pressemitteilung

Mehr als 6.000 Projekte für 285.000 Kinder und Jugendliche bewilligt

Erfolgreiches Resümee des Förderprogramms AUF!leben im Rahmen des Aufholpakets der Bundesregierung

Berlin, 15.11.2022

Zeit mit Gleichaltrigen verbringen, neue Kontakte knüpfen, wichtige Erfahrungen sammeln und die eigenen Stärken außerhalb von Unterricht und Familie ausprobieren –  das hat Kindern und Jugendlichen während der Pandemie gefehlt. 2021 hat die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) deshalb das Programm AUF!leben – Zukunft ist jetzt. ins Leben gerufen, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ gefördert wurde. 

Im Mittelpunkt von AUF!leben stand ein Zukunftsfonds zur Förderung von Freizeitangeboten, die zwischen September 2021 und August 2022 stattfanden. Bundesweit sprach das Programm damit Vereine, Kommunen, Schulen, Kitas, Jugendclubs und andere Einrichtungen an – mit dem Ziel möglichst viele Kinder und Jugendliche miteinander in Kontakt zu bringen und soziale Bindungen in der Corona-Pandemie zu stärken.

Auf der heutigen Abschlussveranstaltung „AUF!gelebt – Ergebnisse & Impulse aus dem Zukunftsfonds“ zogen die Beteiligten eine beindruckende Bilanz: Bundesweit wurden 6.120 AUF!leben-Projekte für 285.000 Kinder und Jugendliche bewilligt, darunter auch über 200 Projekte, die von Jugendlichen selbst beantragt und umgesetzt wurden. Etwa 20.000 Fachkräfte und Begleitpersonen waren beteiligt. 

Um möglichst viele Kinder und Jugendliche zu erreichen, konnten vielfältige Projekte beantragt werden. Umweltpädagogische Waldcamps, Theater-Workshops, Kiez-Mentoring, Gesprächsreihen zu Rassismus und Stereotypen, Ausprobieren von Coding & Robotik oder Freizeitwochenenden am Meer sind nur ein kleiner Ausschnitt dieser Bandbreite, aber sie haben alle eines gemeinsam: Sie stärkten junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsbildung und halfen Kindern und Jugendlichen dabei, verloren gegangene Alltagsstrukturen zurückzugewinnen.

 

Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
„Die Vielfalt der Projekte ist wirklich beeindruckend. Die große Resonanz, die AUF!leben erfahren hat und das Engagement, mit dem sich die jungen Menschen eingebracht haben, zeigen: Kinder und Jugendliche wollen ihre Umgebung mitgestalten. Und sie haben nach langen Monaten der Kontaktbeschränkungen großen Nachholbedarf auch bei außerschulischen Begegnungen. AUF!leben hat sie dabei unterstützt, in den Austausch miteinander zu gehen und neue Fähigkeiten an sich zu entdecken.“

Anne Rolvering, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung:
AUF!leben bestätigt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung eindrucksvoll, wie wichtig und wertvoll die Vernetzung unterschiedlicher Akteur:innen für Kinder und Jugendliche ist: Durch den Zukunftsfonds und die begleitenden Vernetzungsformate werden in Krisenzeiten neue Brücken gebaut zwischen jungen Menschen und ihren erwachsenen Begleiter:innen, in Kindergärten, außerunterrichtlichen Angeboten, Vereinen und Sozialräumen. In ganz Deutschland bündeln wir durch AUF!leben Kräfte und Kompetenzen, um sie da zu entfalten, wo sie jetzt nötig sind: Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene brauchen jetzt Perspektiven, um ihren Alltag wieder neugierig und zuversichtlich gestalten zu können.“ 


In allen Bundesländern profitierten AUF!leben-Projektträger und interessiertes Fachpublikum – aus Schulen, Kitas oder der Jugendarbeit ebenso wie aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – außerdem von einem multimedialen AUF!leben-Wissenspool und einem umfangreichen Zusatzangebot an Informationsveranstaltungen und Vernetzungsangeboten. Umfassende Projektdokumentation, Filmporträts, ein Podcast und Fachartikel zu Themen wie Resilienz oder Demokratiebildung und Jugendbeteiligung sind außerdem auf der Webseite www.auf-leben.org einsehbar und als multimediale Reportage aufbereitet.

 

Für Rückfragen zum Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“​​​​​​ kontaktieren Sie bitte das Presseteam des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ): 
E-Mail: presse@bmfsfj.bund.de
Telefon: 030 206 55-10 61 oder -10 62 

Für Rückfragen zu „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ kontaktieren Sie bitte 
Vicky Thiel, Programmkommunikation
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) 
E-Mail: vicky.thiel@dkjs.de
Telefon: +49 30 25 76 76 – 24

Über das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche in 2021 und 2022“
Um Kinder und Jugendliche auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Aufwachsen zu begleiten und sie beim Aufholen von Lernrückständen zu unterstützen, investiert die Bundesregierung in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt zwei Milliarden Euro. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schafft in diesem Rahmen mit rund einer Milliarde Euro Angebote im Bereich der frühkindlichen Bildung, es fördert zusätzliche Sport-, Freizeit- und Ferienaktivitäten und Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche im Alltag. 
  
Über AUF!leben – Zukunft ist jetzt.   
Mit dem Programm AUF!leben – Zukunft ist jetzt. unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bundesweit Kinder und Jugendliche aller Altersklassen dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts stehen dabei im Mittelpunkt. Ziel des Programms ist es, junge Menschen durch zielgruppengerechte Angebote vor Ort in ihrer Persönlichkeitsbildung, im sozialen Leben sowie in ihrer seelischen und körperlichen Regeneration zu stärken. Auch soziales Lernen sowie die Bindungen von Kindern und Jugendlichen untereinander sollen gefördert werden.
  
Über die Deutsche Kinder und Jugendstiftung   
Die Deutsche Kinder und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in unserem Land gute Chancen zum Aufwachsen und Lernen erhalten und nicht über ihre Defizite, sondern mit ihren Stärken wahrgenommen werden. In ihren Programmen und Projekten macht die Stiftung Kindern und Jugendlichen Mut, ihr Leben couragiert in eigene Hände zu nehmen und stößt Veränderungsprozesse an: in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder Jugendpolitik. Weitere Informationen finden Sie unter www.dkjs.de  

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