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Projekt

RESTART

Das Bild zeigt eine Gruppe junger Frauen und Männer beim Sport. Vorn im Bild sieht man einen jungen Mann, der uns den Rücken kehrt. Auf seinem Pullover steht: start-to-coach. Der Rest der Gruppe ist verschwommen zu erkennen und wartet darauf, dass das Training beginnt.

© Champions ohne Grenzen e. V. / Ramona Razaghmanesh

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Junge Menschen mit Fluchterfahrung können hier gemeinsam Sport treiben. Wer will, findet darüber ins Ehrenamt.

Projektstart

  • 01.01.2022
  • Berlin
  • Champions ohne Grenzen e. V.
  • 70 Kinder, 10 Jugendliche und 70 junge Erwachsene auf dem Weg ins Ehrenamt
  • 50 erwachsene Begleiterinnen
Kategorie: Alltag Plus

Raus aus der Isolation, rein in Sport, Spaß & Ehrenamt: Das Projekt RESTART des „CHoG - Champions ohne Grenzen e. V.“ in Berlin bietet jungen Menschen mit Fluchterfahrungen die Möglichkeit, sich über Sport zu vernetzen – untereinander, aber auch mit Vereinen in ihrem Umfeld.

 

Das Bild zeigt eine junge Sportlerin, die von der Seite in die Kamera schaut und dabei selbstbewusst lacht.

© Champions ohne Grenzen e. V. / Ramona Razaghmanesh

Nachdem die Taliban das Land übernommen hatten, durfte ich nicht mehr trainieren. Ich lasse mich davon nicht abhalten, meiner Leidenschaft als Trainerin nachzugehen.
Neki, war schon Trainerin in Afghanistan

 

Unterstützt aus dem AUF!leben-Zukunftsfonds verknüpfen drei Teilprojekte sportliches, gesellschaftliches und politisches Engagement:

  • start2play bietet vier offene wöchentliche Trainingstermine. Sie bringen junge Menschen mit ähnlichen Erfahrungen über den Sport zusammen und stärken damit ihr psychisches und physisches Wohlbefinden. Neu ist ein Training für Mädchen.
  • start2coach qualifiziert junge Menschen mit Fluchterfahrung für das Ehrenamt als Trainer*in. Neu ist das hybride Format der Weiterbildung, das schnell auf pandemisch bedingte Einschränkungen reagieren kann. Es verbindet digitale Lernangebote zu Trainingsgestaltung, Gesundheitsprävention, Teambildung oder Kinderschutz mit Sommercamps in Präsenz.
  • start2volunteer begleitet neue Trainer*innen und bestärkt sie, in ihrem Ehrenamt Eigeninitiative und Führungskompetenz zu entwickeln. Dafür gibt es Formate wie ein Ehrenamtstag oder Turniere, welche die Teilnehmenden selbst planen und umsetzen.

 

150 junge Menschen könnten bald schon Berliner Sportvereine stärken.
Das Bild zeigt eine Gruppe junger Sportler:innen. Ganz vor steht ein junger Mann mit einem pinken Trikot. Seinen Fuß hat er auf einen Fußball gestellt. Er schaut in die Kamera und lacht. Die anderen in der Gruppe schauen nach vorn und warten darauf, dass das Spiel beginnt.

© Champions ohne Grenzen e. V. / Ramona Razaghmanesh

Ich liebe es, im Team Fußball zu spielen und dadurch neue Menschen kennenzulernen.

Shiar, Teilnehmer von start2coach

 

 

Jede*r soll die für sich passende Rolle im Ehrenamt finden

Das Bild zeigt eine Gruppe Sportler:innen beim Training. In einer Turnhalle stehen alle im Kreis, fassen sich gegenseitig an die Schulter und versuchen so, sich gemeinsam durch die Halle zu bewegen.

© Champions ohne Grenzen e. V. / Ramona Razaghmanesh

Alle drei Programmteile können einzeln besucht werden. Im besten Fall durchlaufen die Teilnehmenden das gesamte Programm. Im Mittelpunkt steht der Austausch in der Gruppe. Ziel ist neben der Förderung von Engagement und Teilhabe, dass junge Menschen selbst eine für sie passende Rolle im Ehrenamt finden. Sozialpädagogische Fachkräfte unterstützen dort, wo diese Unterstützung ausdrücklich erfragt ist.

 

 

Das Bild zeigt eine Gruppe junger Sportler:innen in blauen Trikots in einer Turnhalle. Sie haben eine Kette gebildet und laufen gemeinsam durch die Halle. Sie sehen fröhlich aus.

© Champions ohne Grenzen e. V. / Ramona Razaghmanesh

Zeit mit Kindern und Jugendlichen zu verbringen und mit ihnen zu spielen ist etwas besonderes.

Samira, auf dem Weg zu Fußball-Trainerin 

 

Projektende

  • 31.08.2022
  • Berlin

Von RESTART profitieren viele. Die Teilnehmenden erschließen sich Vereine und neue Sozialräume und machen sie dadurch auch für andere Kinder und Jugendliche mit Fluchtgeschichte attraktiv.
Sofie Goetze, Projektleitung

 

Wie es weiter geht

Nach Projektende sollen möglichst viele Teilnehmende eine konkrete Idee entwickelt haben, wie sie sich selbst sportlich, gesellschaftlich oder politisch engagieren können. Als Ehrenamtliche in den RESTART-Trainings oder in Sportvereinen sollen sie Multiplikator*innen für weitere junge Menschen mit Fluchterfahrung sein, sich sportlich zu betätigen und darüber in ein Ehrenamt hineinzuwachsen. Zudem entsteht über die AUF!leben-Förderung eine Austauschplattform, über die aktive und ehemalige Teilnehmende auch langfristig Zugriff auf Fortbildungsmaterialien haben und Ideen austauschen können. Mehr Informationen: www.championsohnegrenzen.de

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