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Powertalks – jung, stark, migrantisch

Das Bild zeigt sechs junge Menschen, die nebeneinander stehen und Schilder hochhalten. Auf ihnen steht: 1. Schild Power, 2. Schild Talks, 3. Schild jung, 4. Schild stark, 5. Schild migrantisch, 6. Schild gemeinsam.

© pixabay/rawpixel

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Rassismus, Ausgrenzung und der Wegfall von Strukturen gehören für viele migrantische junge Menschen zum Corona-Alltag. Powertalks sind Formate der Jugendbeteiligung unter Gleichaltrigen. Sie unterstützen bei der Identitätsfindung und helfen, passende Handlungsoptionen zu entwickeln.

Projektstart

  • 01.01.2022
  • Frankfurt am Main
  • Verband binationaler Familien und Partnerschaften
  • 30 Teilnehmende
  • 16 bis 26 Jahre
Kategorie: Flex

Immer nur ÜBER junge Menschen in der Corona-Krise reden? Geht gar nicht, sagt der Verband binationaler Familien und Partnerschaften – und hat das Projekt „Powertalks“ ins Leben gerufen. Hier treffen sich jeweils 15 Jugendliche und junge Erwachsene, um sich offen und vertrauensvoll über ihre Lebenssituation auszutauschen. Rassismus, Ausgrenzung und der Wegfall von Strukturen gehören in besonderem Maße zu ihrem Corona-Alltag. Erleben auch andere asiatisch gelesene Jugendliche Anfeindungen, Spott und Ausschluss in Bezug auf das Virus? Wie organisieren andere ihr Homeschooling ohne festen Arbeitsplatz in viel zu kleinen Wohnungen? Darf es mir überhaupt so schlecht gehen, wie ich es oft empfinde? Mit solchen und ähnlichen Fragen bleiben vor allem migrantische junge Menschen bisher viel zu oft allein.

 

7.000 Minuten gemeinsam verbrachte Wut, Freude, Ermutigung und Freundschaft

Die Empowerment-Workshops des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften bieten daher als Beteiligungsformate einen Raum des sozial-emotionalen Lernens und des respektvollen Austauschs untereinander zu ähnlich erlebten Erfahrungen. Das wechselseitige Zuhören und Bestärken unterstützt bei der Identitätsfindung und trägt dazu bei, individuelle Handlungsoptionen für den Umgang mit Diskriminierungserfahrungen und dem Corona-Alltag zu entwickeln. Erfahrene Empowerment-Trainer:innen begleiten die „Powertalks“.

 

Projektende

  • 31.08.2022
  • Frankfurt am Main

„Gerade für die Zielgruppe binationaler oder migrantischer junger Menschen fehlen aktuell Förderprogramme, um die negativen Erfahrungen der Pandemie aufzuarbeiten. Wir haben dazu eine breite Erfahrung, die hier nun endlich Eingang finden soll.“

Isabelle Reibe, Projektkoordinatorin beim Verband binationaler Familien und Partnerschaften

So geht's weiter:

Die Powertalks sollen auch nach der Projektlaufzeit weitergehen. Eine offene Sprechstunde des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften zum Corona-Alltag ist eine erste Anlaufstelle für weitere interessierte Jugendliche und junge Erwachsene. Ihre Corona-Erfahrungen werden zudem in Leitfaden-Interviews erhoben und systematisch ausgewertet. Auf dieser Grundlage erhalten 30 Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit Workshops, um die ihnen anvertrauen jungen Menschen diskriminierungssensibel begleiten und eigene Empowerment-Formate ins Leben rufen zu können.

Mehr Informationen zum Träger: www.verband-binationaler.de

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