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Projekt

Netzwerk MiniFilmclub

Das Bild zeigt einen Kinosaal. Die Fotografie fängt den Blick auf die Leinwand ein. Sie strahlt in hellem weiß. Auf ihr ist eine abstrakte Figur zu sehen. Außerdem erkennt man ein Kind, das im Dunklen sitzt und auf die Leinwand schaut.

© Sabine Imhof / sabine-imhof.de

MIT!machenProjekte

In mehrere Städten Deutschlands lernen Kinder Kino von einer ganz besonderen Seite kennen.

Projektstart

  • 15.01.2022
  • bundesweit
  • 100 teilnehmende Kinder
  • im Vorschulalter
Kategorie: Transfer

Hier führen Vorschulkinder Regie: Das „Netzwerk MiniFilmclub“ des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum e. V. (DFF) ermöglicht über AUF!leben Kooperationen zwischen zehn Kitas und benachbarten Kinos. Insgesamt 100 Kinder werden sich so über viele Monate hinweg mit dem Medium Bewegtbild auseinandersetzen: den Vorführraum erkunden, auch ungewöhnliche Filme sehen und sich durch verschiedene Ästhetiken anregen lassen, selber kreativ zu werden. Dabei entstehen etwa gezeichnete Daumenkinos, Sandbilder oder einfache Animationsfilme auf dem Tablet.

 

 

Einblicke ins Projekt:

Das Bild zeigt eine Gruppe von Kindern, die in einem verdunkelten Raum vor einer Leinwand stehen, die von einem Scheinwerfer angestrahlt wird. Die Kinder bewegen sich und dadurch werfen wie abstrakte figürliche Bilder in den Farben Rot und Blau auf diese Leinwand.

© Kita Grüne Soße Frankfurt/Main

 

 

499 Minuten Bewegtbild aus Kinderhand gibt es bald zu bestaunen
Das Bild zeigt einen kleinen, blonden Jungen von hinten. Er ist vielleicht fünf Jahre alt und trägt einen blauen Kapuzenpullover. Eine starke Lampe strahlt ihn von hinten an, weshalb er auf der blauen Wand vor ihm Schattenbilder erzeugen kann.

© Deutsches Filminstitut und Filmmuseum e. V.

 

 

Wo gibt's was zu sehen?

Das Bild zeigt Figuren, die aus Karton geschnitten sind. Zu sehen sind ein Tannenbaum, eine Spinne, ein Drache mit Zacken auf dem Rücken und ein Vogel, der fliegt. Die Bilder sind auf einem weißen Tuch befestigt, das von hinten von einer Lampe angestrahlt wird. Deshalb sind die Figuren als schwarze Schatten sichtbar.

© Deutsches Filminstitut und Filmmuseum e. V.

Ihre Werke werden die Kinder in ihren Kitas, aber auch außerhalb vor Publikum vorführen – und bestenfalls Gleichaltrige ebenfalls motivieren, sich Film als ein mögliches Mittel für Ausdruck und Gestaltung anzueignen.

 

„Mit dem MiniFilmClub können wir Kinder noch einmal ganz anders erreichen und ihnen kulturelle Teilhabe ermöglichen.“

Ellen Harrington, Direktorin,  DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e. V., Frankfurt am Main

 

Projektende

  • 31.08.2022
  • bundesweit

Wie es weiter geht

Der DFF e. V. will mit dem Projekt über die Laufzeit hinaus mehrere Lücken in der frühkindlichen kulturellen Bildung schließen. Obwohl Filme und Videos im Alltag bereits sehr kleiner Kinder eine große Rolle spielen, gibt es in diesem Bereich kaum kulturpädagogisch begleitete Projekte, die sie in eine gestalterische Rolle bringen. Der Ansatz „MiniFilmclub“ will daher enge, zukunftsträchtige Kooperationen zwischen Kitas und Kinos aufbauen. Zu diesem Zweck erhalten 44 Fachkräfte der beteiligten Kitas sowie Vermittler:innen der Kinos eine Weiterbildung, um entsprechende Projekte anzustoßen und Netzwerke aufzubauen.

Aber auch die Kinder selbst sollen Multiplikator:innen für das kulturelle Format Bewegtfilm werden. In den ausgewählten Kitas gibt es viele Kinder, die im Alltag bislang kaum mit kultureller Bildung in Berührung kommen. Videos und Filme sind gerade für sie ein niedrigschwelliges Format kultureller Teilhabe. Die im Projekt erstellten Filmbeispiele sollen Kultur als zusätzlichen Raum verankern, sich zu begegnen, kennenzulernen, auszudrücken und das eigene Umfeld zu gestalten. Mehr zur Arbeit des DFF: www.dff.film

 

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