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Projekt

Balu und Du: Mentoring für Grundschulkinder

Mentorin mit Kind im Gespräch

© DKJS/ Andi Weiland

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Mentorin mit Kind im Gespräch

© DKJS/ Andi Weiland

In Chemnitz stärken engagierte Studierende in Zweierteams sozial benachteiligte Kinder in ihrem Selbstvertrauen und ihrer Selbstwirksamkeit.

Projektstart

  • 01.12.2021
  • Chemnitz
  • TU Chemnitz
  • 3 Kinder
Kategorie: Mentoring

Großes Engagment für kleine Persönlichkeiten

Mentoring ist einer der wirksamsten Förderansätze für Kinder und Jugendliche und in AUF!leben durch eine eigene Förderkategorie vertreten. Das Konzept des Mentorings ist die 1:1-Förderung: Ein:e Mentee erfährt stärkende Unterstützung in der längerfristig angelegten Begleitung durch eine:n Mentor:in. Nach diesem Erfolgsrezept arbeitet auch das bundesweit vernetzte Mentoringprogramm „Balu und Du". 

Balu trifft Mogli

Mentorin und Kind spielen Fußball

© DKJS/ Andi Weiland

Engagierte Studierende, die in diesem Programm sogenannten „Balus“, begleiten ihre 6- bis 10-jährigen Mentees, die „Moglis“. Sie sind Kinder, die in Risikolagen aufwachsen. Die Älteren ermöglichen den Jüngeren Lernerfahrungen, die die Kinder in ihrem Selbstvertrauen und in ihrer Selbstständigkeit stärken. Die Mentees lernen mit ihren Mentor:innen neue Orte, neue Menschen und neue Dinge kennen, die ihre Lebenswelt bereichern. Die Kinder entscheiden mit, wie und wo die Treffen stattfinden und was sie unternehmen wollen. Die Mentor:innen fördern neben vielen anderem gezielt auch Begabungen, die sie bei ihren Schützlingen erkennen. 

3 tierisch gute Freundschaften entstehen
„Die Mentor:innen verbringen mindestens ein Jahr lang zwei bis drei Stunden pro Woche mit ihren Mentees. Wir hoffen natürlich, dass Corona zukünftig keine weiteren Einschränkungen mehr mit sich bringt. “
Madlen Günther, Projektleiterin und Psychologin an der TU Chemnitz

Sorgfältiges Matching und individuelle Prozessbegleitung

Mentorin und Kind mit AUF!leben Motiv

© DKJS/ Andi Weiland

Zu Beginn bekommen Grundschullehrkräfte und Sozialarbeiter:innen Informationsmaterialien zur Beratung von Eltern. Gemeinsam mit ihnen klären sie die Aufnahme der Kinder in das Programm. Die Balus werden sorgfältig durch Koordinator:innen ausgewählt. In persönlichen Kennenlerngesprächen werden auch ihre Motivation und Zuverlässigkeit abgefragt. Die ehrenamtlich Engagierten erhalten begleitende Präventionsschulungen. Sie führen zudem ein Online-Tagebuch über die Treffen mit den Kindern.  

 

 

Projektende

  • 31.08.2022
  • Chemnitz

Wie es weitergeht

Die Wirksamkeitsforschung bestätigt bereits, dass die Vorbildfunktion der Balus und die intensive Interaktion der Zweierteams die entscheidenden Faktoren für die nachhaltige und positive Wirkung des Mentorings auf die Weiterentwicklung der Kinder sind. Das Programm wird überdies evaluiert.  

 

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