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Jetzt handeln: Digitales Zukunftsforum „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“

v.l.n.r. Christine Lambrecht, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Anne Rolvering, Vorsitzende der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

© BMFSFJ/Benjamin Pritzkuleit

v.l.n.r. Christine Lambrecht, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Anne Rolvering, Vorsitzende der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Wie lassen sich die Folgen der Corona-Pandemie für junge Menschen gemeinsam bewältigen? Wie können sich Akteur:innen noch besser vernetzen, um Kinder, Jugendliche und Familien zielgerichtet zu unterstützen? Diese Fragen stellten sich Teilnehmer:innen aus dem breiten Spektrum der freien Kinder- und Jugendhilfe und vieler weiterer Organisationen gemeinsam mit Vertreter:innen der Länder und der Kommunen beim digitalen Zukunftsforum.

Die Veranstaltung eröffnete Bundesjugendministerin Christine Lambrecht gemeinsam mit Anne Rolvering, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Mehr als 120 Akteur:innen nahmen teil, die das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung vor Ort umsetzen.

Mit dem Aktionsprogramm stellt die Bundesregierung in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt zwei Milliarden Euro zur Verfügung, um Kinder und Jugendliche durch vielfältige und niedrigschwellige Angebote vor Ort dabei zu unterstützen, Versäumtes nachzuholen. Das gilt nicht nur für Lerninhalte. Das Bundesjugendministerium verantwortet dabei die Bereiche frühkindliche Bildung, außerschulische Angebote und Ferienfreizeiten sowie die Begleitung und Unterstützung junger Menschen im Alltag und in der Schule.

In ihrer Begrüßung sprachen sich Christine Lambrecht, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Anne Rolvering, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, für eine intensive Vernetzung aller Beteiligten aus.

„Es ist gut und wichtig, dass wir das Aktionsprogramm vielfältig gestaltet haben, dass unterschiedliche Organisationen, Strukturen, Verbände mitarbeiten, um junge Menschen und ihre Familien zu erreichen. Diese umsetzenden Träger sind die starken Partner vor Ort, auf die wir als Bundesministerium zur Umsetzung des Aktionsprogramms vertrauen,“ sagte Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht.

Gut aufwachsen auch während Corona

„Das Aktionsprogramm ‚Aufholen nach Corona‘ ermöglicht uns allen, Kinder und Jugendliche wieder stärker miteinander in Kontakt zu bringen, Austausch und Begegnung zu schaffen, miteinander zu spielen, zu lernen, den Alltag zu teilen. Nach den vergangenen Monaten der Pandemie ist es wichtig, dass wir junge Menschen in ihrer Entwicklung stärken und darin unterstützen, Lernstoff, aber auch gemeinsame Freizeiterlebnisse ‚aufzuholen‘. Aus unserer Arbeit wissen wir, wie wichtig dafür Netzwerke und Akteur:innen vor Ort sind – in der Kommune und im Sozialraum. Mit dem Zukunftsforum machen wir einen wichtigen Schritt, damit Kinder und Jugendliche auch während Corona gut aufwachsen und miteinander lernen können“, so Anne Rolvering, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Wie gesellschaftliche Veränderung für Kinder und Jugendliche während und nach Corona gelingt, darüber diskutierten im Impulsgespräch Bettina Bundszus, Leiterin der Abteilung Kinder und Jugend im Bundesjugendministerium, Prof. Dr. Judith Mangelsdorf, Deutsche Gesellschaft für Positive Psychologie, Janine Steffens, junge Multiplikatorin im EU-Jugenddialog des Deutschen Bundesjugendrings und Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim, Vorsitzender des Bundesjugendkuratoriums.

Die Aufzeichnung der Pressestatements zum Zukunftsforum ist hier zu sehen.

 

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