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Bundesfamilienministerin Lisa Paus besucht Jugendprojekt in Teutschenthal

© BMFSFJ/Photothek/Thomas Imo

Gemeinsam Ideen für eine kinder- und jugendfreundliche Umgestaltung ihres Ortes entwickeln – und diese auch erfolgreich umsetzen. In der Gemeinde Teutschenthal in Sachsen-Anhalt haben Jugendliche mit einer Förderung durch AUF!leben-Zukunft ist jetzt. genau das getan. Was dabei entstanden ist - davon konnte sich heute die Bundesfamilienministerin Lisa Paus selbst ein Bild machen. Gemeinsam mit Anne Rolvering, Vorsitzende der Geschäftsführerung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, dem Bürgermeister der Gemeinde und den Projektbegleiterinnen besuchte sie den neu gebauten Sport- und Begegnungsplatz, ließ sich von den Jugendlichen die Entwicklungsgeschichte ihres Projekts schildern und ging anschließend mit ihnen ins Gespräch.

„Es ist toll zu sehen, mit welcher Energie die jungen Menschen sich hier engagiert haben. Am Anfang gab es viele Ideen und Wünsche, aus denen dann ein konkretes Projekt entstanden ist.  Der Jugendtreff mit dem Sportplatz ist heute nicht nur ein Ort für Jugendliche, sondern auch für die nahe gelegene Kita, den Hort und überhaupt alle Menschen in der Gemeinde. Möglich wurde das durch das Förderprogramm AUF!leben, bei dem seit 2021 bundesweit mehr als 280.000 Kinder an rund 6.000 Projekten teilgenommen haben. In Teutschenthal können wir sehen, dass sich solche Projekte positiv auf das Engagement und die Demokratieerfahrung von Jugendlichen auswirken. Denn hier können junge Menschen ihr Mitspracherecht aktiv nutzen, Orte mitgestalten und sich austauschen und vernetzen.“
 

Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


„Das praktische Erlernen und Erfahren im Team macht eine erfolgreiche Demokratiebildung aus. Wenn wie hier in Teutschenthal vom ersten Aufruf bis hin zur gemeinsamen Umsetzung mit so viel Eigeninitiative der Jugendlichen ein Ort entsteht, der nach ihren Wünschen gestaltet ist, haben wir mit unserer Unterstützung durch Fördermittel und Begleitung ein wichtiges Ziel erreicht und einmal mehr gesehen: Kinder- und Jugendarbeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wir können als bundesweite Stiftung dank guter Vernetzung auch auf die tolle Jugendarbeit vor Ort und Unterstützung der Gemeinde Teutschenthal zurückgreifen. Mit AUF!leben haben wir dank der regionalen Träger deutschlandweit Projekte umgesetzt, die junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken wie erste Evaluationsergebnisse zeigen.“ 

Anne Rolvering, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung


 

© BMFSFJ/Photothek/Thomas Imo

„jung.engagiert.Teutschenthal" ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie nachhaltig das Programm AUF!leben im Bereich Demokratie und Teilhabe wirken kann.

In einer Zukunftswerkstatt entwickelten die Jugendlichen ihre Projektideen eigenständig und gemeinsam. Im Anschluss daran entstand der Sport- und Begegnungsplatz (Idee, Konzept und Umsetzung), ein Jugendforum, dass sich wöchentlich trifft und in Gruppen relevante Themen bespricht, sowie ein Instagram-Kanal, auf dem über die Aktivitäten berichtet wird. Dem Projekt war ein Aufruf des Vereins NANGADEF e.V. vorausgegangen, woraufhin sich die lokalen Jugendlichen zusammenschlossen und ihre Vorstellungen eines kinder- und jugendfreundlichen Teutschenthal einbrachten. Es entstand das Gesamtkonzept für das Gelände und eine Struktur für mehr Beteiligungsprozesse sowie langfristige Mitbestimmung. AUF!leben ermöglichte die pädagogische Begleitung sowie die Planung, Anschaffung und den Aufbau der Sportgeräte auf dem Platz.

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