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Bereit für die Zukunft – starke Produkte von starken Mädchen

© DKJS/Eiblmaier

Schülerinnen präsentierten ihre Apps und Anwendungen in Nürnberg

Vom Pizzaofen über tanzende Roboter bis hin zum eigenen Wetterballon – 66 Schülerinnen zeigten in Nürnberg ihre Apps und Projektergebnisse zum Abschluss der DKJS-Programme Wir stärken Mädchen – future ready und Technovation Girls Germany.

Ein Jahr lang haben die jungen Entwicklerinnen geplant, gebaut und programmiert – mit vielfältigen Ergebnissen und Problemlösern zu Mental Health, Tipps zur richtigen Essenswahl, Unterstützung von Geflüchteten in Großstädten oder Ratschlägen, wie man Spazierrouten an gutes Wetter anpasst. Die Schülerinnen teilten ihre eigenhändig produzierten Filme über wichtige Frauen aus der Geschichte mit dem Publikum und ließen selbst gebaute Roboter tanzen. Sie zeigten Kunst aus Müll als Upcycling-Projekt und stellten einen Pizzaofen und einen Stratosphärenballon vor.

Nicht entmutigen lassen

Zukunftskompetenzen zu vermitteln und Mädchen das Selbstvertrauen zu geben, Gestalterinnen in der Arbeitswelt zu werden, sind Ziele von DKJS-Programmen wie Wir stärken Mädchen. In Workshops entwickeln 14- bis 17-Jährige eigene Projekte, in denen sie unter anderem ihre Kompetenzen im digitalen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich sowie ihre Risiko- und Innovationsbereitschaft, ihre Teamfähigkeit und Resilienz erproben und gemeinsam weiterentwickeln.

Die Schülerinnen lernen zudem in digitalen und analogen Workshops und bundesweiten Veranstaltungen Frauen kennen, die z. B. in MINT-Berufen arbeiten, Führungspositionen innehaben oder selbst Gründerinnen sind. Durch diese Vorbilder werden sie für ihre eigene berufliche Zukunft gestärkt. Besuche in Unternehmen ermöglichen darüber hinaus einen Einblick in die zeitgemäße Arbeitswelt und eröffnen so neue Berufsperspektiven für junge Frauen.

Tijen Onaran, Unternehmerin und Gründerin von Global Digital Women, gab den Schülerinnen in Nürnberg Tipps mit auf den Weg und motivierte sie: 

„Vernetzt euch, sucht euch Mentor:innen, lasst euch von einem ‚Nein!‘ nicht entmutigen und, vor allem, traut euch zu fragen!“

Einige der jungen Entwicklerinnen machen auf jeden Fall weiter: Eine Schülerin vom Team Weatherpath von der Salzmannschule Schnepfenthal wird weiter an ihrer Anwendung arbeiten: „Im nächsten Jahr soll die App rauskommen – das wäre schön!“

 

Eine ausführliche Darstellung der 15 Projekte ist hier zu sehen sowie außerdem im Film des Programms Technovation Girls Germany:
 
 

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