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2. AUF!leben-Perspektivdialog

MIT!machenProjekte

Teilhabe in der Krise?! Beteiligung von Jugendlichen in Zeiten der Corona-Pandemie

Das Bild zeigt das Graphic Recording als Zusammenfassung vom 2. Perspektivdialog; ein buntes Gewimmel von Figuren, Thesen, Zusammenhängen. Diese Zusammenhänge sind in den Texten auf den Unterseiten der Dokumentation für jeden einzelnen Programmpunkt zusammengefasst. Viel Spaß beim Weitersurfen!

© DKJS/MH

Partizipation ist ein gesetzlich gesichertes Recht junger Menschen – und trotzdem seit fast zwei Jahren faktisch ausgesetzt. Wie es anders geht, zeigte der 2. AUF!leben-Perspektivdialog.

Welche Voraussetzungen hat erfolgreiche Jugendbeteiligung? Wo haben Beteiligungsformate auch in der Krise funktioniert oder sind sogar ganz neu entstanden? Wie wirkt sich der digitale Schub auf Teilhabe aus? Seit bald zwei Jahren navigieren Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit zwischen dem rechtlichen Anspruch junger Menschen auf Partizipation, dem fachlichen Anspruch an sich selbst – und der Realität der Maßnahmen aus den Corona-Eindämmungsverordnungen. Der 2. AUF!leben-Perspektivdialog griff ihr Bedürfnis nach guter Fachpraxis und Austausch auf. Mehr als 200 Fachkräfte sind der Einladung gefolgt.

Wir laden Sie herzlich ein, sich hier durch die Dokumentation der Veranstaltung zu klicken. 

Teilhabe zwischen
Pflicht und Haltung

Seit Ausbruch der Pandemie forscht Professor Dr. Wolfgang Schröer von der Universität Hildesheim zum Stand der Jugendbeteiligung in Deutschland. Was sich ändern muss. Wo es Lichtblicke gibt.

 

Lust auf Demokratie

Digitale Beteiligungsformen in der politischen Bildung

Referent:innen: Jannis Leendert van Duijn, Natalie Nekolla und Gregor Dehmel, Politik zum Anfassen e. V. 

Der Politik zum Anfassen e. V. verbindet Beteiligung mit Bildung und viel Spaß zu positiven Demokratie-Erlebnissen. Eine Vorstellung junger Menschen und ihrer Projekte.

 

Zukunft gestalten

Jugendbeteiligung im ländlichen Raum

Referentin: Anikó Popella, Stark im Land, DKJS

Zwischen engem persönlichen Kontakt und fehlender Infrastruktur: Welche Besonderheiten kennt die Jugendbeteiligung abseits urbaner Ballungszentren?

 

Vor Ort mitgestalten

Kommunale Jugendbeteiligung

Referent:innen: Rikka Lesch, Projekt „Siegen beWirken” und Samuel Rynio, Jugendparlament Siegen

Blick in die Praxis: Wie hat es "Siegen beWirken" geschafft, trotz Pandemie sogar noch zahlreiche neue Projekte erfolgreich umzusetzen?

 

Schule mitgestalten

Sozial kompetent und konstruktiv

Referentin: Kerstin Lück, Vorstand Konflikthaus & Mitbegründerin des Netzwerks Schule-lernt-Streitkultur

Vom Klassenrat über Konfliktlots:innen bis hin zum ganzheitlichen, innovativen Beteiligungskonzept Aula: Diese Themenvertiefung gibt Einblick in gute Beispiele von Beteiligung in der Schule.

 

Engagement von Jugendlichen

Ehrenamt und Engagement in der Krise fördern

Referenten: Henning Baden und Markus von Jan, Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Junge Menschen wollen sich engagieren und mitgestalten. Doch wie lassen sich in Zeiten von Corona junge Menschen für ein Ehrenamt gewinnen? Ein Impuls für die Praxis.

 

Wirksame Jugendbeteiligung braucht Haltung

Reflexion der eigenen Einstellung als Grundlage für gelungene Beteiligungsprozesse 

Referentin: Kristin Narr, Medienpädagogin

Offenheit, Klarheit, Transparenz sowie eine gute Fehler- und Feedback-Kultur: eine ernst gemeinte Beteiligung junger Menschen setzt eine klare Haltung aller Beteiligten voraus. Wie sich Fachkräfte der eigenen Haltung und die der Anderen bewusst werden können.

 

Spielräume gestalten

Beteiligung junger Menschen im Sport

Referent: Ludwig Voss, Programmkoordinator SPIELRAUM, SV Werder Bremen von 1899 e. V.

Die Themenvertiefung gibt Einblick in das Konzept und die Umsetzung von SPIELRAUM in Bremen und der Region: Wie gelingt es, Teilnehmende zum selbständigen Gestalten zu begleiten? Welche Unterstützung braucht junges Engagement im Sport?

Ergebnisse im Überblick

Das Bild zeigt ein Porträt von Ana-Maria Stuth, der Leiterin Programme bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Sie trägt ein rotes Top, einen schwarzen Blazer, hält den Kopf leicht geneigt und lächelt in die Kamera.

© Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH

Jugendbeteiligung war auch vor der Pandemie nicht krisenfest. Deshalb ist sie so schnell hinten runtergefallen. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt zeigen, was gut läuft und was sich auch in dieser Situation umsetzen lässt.
Ana-Maria Stuth Leitung Programme bei der DKJS

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