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Gesundes Aufwachsen in Bremen: Zugang zu Sport und Bewegung während und nach der Pandemie

© Frank Scheffka / Raum Fotografie

Bremer Sportvereine haben seit der Pandemie fast jedes vierte Mitglied unter sechs Jahren verloren. Immer weniger Kinder und Jugendliche bewegen sich so, wie es die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt. Was tun? Darüber diskutierten am 3. Mai 2022 rund 40 Vertreter:innen aus Vereinen, Verwaltung, Schulsport sowie Kinder- und Jugendhilfe. Lesen Sie hier mehr über ihre Ideen und Ansätze. 

Freies Spiel, unorganisierte Bewegung: Auch vor der Pandemie schon haben mehr und mehr Kinder und Jugendliche in Bremen den Zugang zu Sport und Bewegung verloren. Besonders betroffen waren und sind: Kinder aus Risikolagen, die beengt wohnen, in deren Nachbarschaften Spiel- und Freiflächen fehlen und die besonders viel Zeit vor dem Fernseher und im digitalen Raum verbringen.

Die Pandemie hat wie unter einem Brennglas bestehende Schwierigkeiten noch sichtbarer gemacht.

Katja Geerdes, Standortleiterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Bremen und  Moderatorin des Nachmittags.

Entsprechend umfassend müssen die Ansätze sein, den Sport zurück zu den Kindern und Jugendlichen zu bringen. Welchen Bedarf sehen die Schulen? Woher kommen künftig die Übungsleiter:innen? Welche Förderideen hat die Verwaltung? Zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie brachte das Transfernetzwerk Bremen wesentliche Akteur:innen in Präsenz zusammen. „Sport und Bewegung gehört zu einem guten Aufwachsen dazu. Es stärkt physische und psychische Ressourcen“, sagte Katja Geerdes in ihren einleitenden Worten.

Wie aber kann es gelingen, dass alle Kinder Zugang haben? „Die Antwort ist: Wir müssen uns vernetzen und am gleichen Strang ziehen, in Vereinen ebenso wie im Quartiersmanagement, in der Sozialarbeit ebenso wie in den Behörden.“ Um so besser, so Katja Geerdes, dass der Austausch nun wieder von Angesicht zu Angesicht möglich ist.

Fishbowl: Kinder in
Bewegung bringen

Rund zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie lassen sich die Folgen immer besser erfassen. Was folgt daraus in Bremen? Dazu diskutierten Elke Wolf (Senat für Kinder und Bildung Bremen), Meentje Otto ( Bremen 1860 e.V.), Sarah Ackermann (Sportjugend Bremerhaven) sowie Daniel Magel (Hood Training).

Aus der Praxis: Die Worldcafés

Was brauchen Kinder, damit sie sich mehr bewegen – was Netzwerke, die Bewegung fördern? Wie kommt mehr Sport in die Schule? Entlang guter Beispiele aus der Praxis tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen und Ansätze aus.  

 

Alle Kinder erreichen:

Kooperationen und Ressourcen zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Impuls von: Laura Himmelskamp, Bremer Sportjugend & Projekt Bewegung im Quartier“

Wie gelingt es, dass Kinder und Jugendliche, unabhängig von ihrer Herkunft und der Sport-Affinität ihrer Familien, den Sport für sich entdecken und alltagsbegleitend integrieren können? Was braucht es für nachhaltige Netzwerke im Quartier, die den Zugang zum Sport nicht dem Zufall überlassen? Hier finden Sie die Ideen und Anregungen aus dem Transfernetzwerk Bremen.

 

 

Gesund am Lebens- und Lernort Schule:

Sport und Bewegung in den Schulalltag integrieren

Impuls von: Hanns Ullrich Barde, geschäftsführender Vorstand des Sportgarten e. V. & Projekt „Sportakademie“

Wie kann mehr Bewegung, Spiel und Sport für alle Kinder in den Schulalltag integriert werden? Was kann die Schule leisten, was können außerschulische Partner beitragen? Und was braucht es für eine gute Kooperation zwischen den beiden? Lesen Sie hier, welche Ansätze es dazu in Bremen gibt.

Transfernetzwerk Bremen:
Bildergalerie

Hier finden Sie eine Auswahl der Eindrücke vom Transfernetzwerk Bremen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchklicken und freuen uns, wenn wir uns bald auf einer AUF!leben-Veranstaltung (wieder-)treffen.

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